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Wässern im SommerJULI
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Wässern im SommerDEZEMBER - MÄRZ

 

Wässern Juli

Es ist wieder Sommer, und wir dürfen viel Sonneschein und hohe Temperaturen geniessen – Regen gibt es nur wenig. Was uns Menschen freut, macht unseren Pflanzen und dem Rasen wenig Freude! Der Boden trocknet weit mehr aus, als wir dies annehmen, und auch ein kurzer Regen genügt nicht, damit bleibende Schäden in unserem Garten vermieden werden. Da hilft nur eines: richtig bewässern!

Blieb in den letzen Wochen vielerorts trocken:
Der Niederschlags- Mengenmesser
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Vielerorts zeigen sich daher schon Veränderungen oder gar Schäden in den Gärten, weil nur wenig oder gar nicht gewässert wird. Um dies zu vermeiden, kommt man bei diesen Verhältnissen um das tägliche Wässern gar nicht mehr herum. Vor allem nach Neupflanzungen und neuen Rasenflächen ist dies von grosser Wichtigkeit. Vertrockneter Rasen.
Hier wächst nur noch Unkraut von alleine nach.
   
 

Generell wässert man entweder am frühen Morgen bis ca. 9 Uhr oder am Abend wieder ab 19 Uhr.

Somit werden Verbrennungen an den Blättern vermieden. Denn Wassertropfen auf den Blättern wirken bei starker Sonneneinstrahlung wie kleine Lupen, die starke Verbrennungen und Schäden am Blattwerk der Pflanzen verursachen können. Bei Rosen und Rhododendren sollten Sie ein Netzen der Blätter ganz vermieden, da so Pilzkrankheiten gefördert werden. Grosse Pflanzen können Sie natürlich auch während dem Tag im Wurzelraum bewässern.

Das Giessen am Abend hat den Vorteil, dass das Wasser durch die Sonne nicht wieder gleich verdunstet. Bei Pflanzen die auf Pilzkrankheiten anfällig sind, ist das Wässern am Morgen zu empfehlen, da die Pflanzenteile schneller wieder abtrocknen.

Am Besten wird jede Pflanze mit dem Gartenschlauch und einem Brauseaufsatz einzeln gegossen. Somit wird ein Verschwemmen der Erde vermieden und der Boden bleibt sickerungsfähig. Flächige Pflanzungen können mit einem Rasensprenger beregnet werden. Beim Giessen sollte man die Pflanze nicht nur kurz netzen, sondern den Boden ausgiebig und tiefgründig wässern. Die Feuchtigkeit, die dann in die tieferen Schichten gelangt, gibt der Pflanze Anreiz in die Tiefe zu wurzeln, was sie widerstandsfähiger und stabiler macht. Darum empfehle ich auch beim Wässern Qualität vor Quantität. Das heisst, lieber jeden zweiten Tag richtig und tiefgründig wässern, als jeden Tag nur ein wenig.


Wenn man zwischendurch die Erde etwas von Hand aufwühlt, hat man den besseren Überblick über den Feuchtigkeitsgrad im Boden.

   
 

Tiefgründiges Wässern gilt auch für den Rasen

Das Netzen mit dem Gartenschlauch bringt hier ausser grossem Zeitaufwand wenig.
Mit einem handelsüblichen Rasensprenger können Sie ihren Rasen jeweils eine Stunde pro Sektor bewässern. Auch hier sollten Sie am frühen Morgen oder erst wieder abends ab 19 Uhr wässern, um Verbrennungen zu vermeiden. Zusätzlich zu empfehlen ist, den Rasen in den Sommermonaten eine Stufe höher, und nur noch alle 10 Tage zu mähen, da er so weniger anfällig auf Verbrennungen ist.

   
  Ihr Kundengärtner
Stefan Häusermann
   
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